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PIM für Shopware - Produktdatensync und Publishing automatisieren

Applosive verbindet sich mit Shopware 6 als einer von neun fest integrierten Kanalintegrationen. Einmal zuordnen, laufend validieren, Produktupdates automatisch ausspielen.

Shopware betreibt den Shop; es ist nicht dafür gebaut, Lieferanten-Feeds zu bereinigen, mehrstufige Preise zu berechnen oder einen Katalog über Sprachen hinweg konsistent zu halten, bevor er im Shop landet. Applosive sitzt vor Shopware 6 als eure Produktdatenebene - ein Stammkatalog, der euren Shop und jeden anderen Kanal, über den ihr verkauft, automatisch beliefert.

Wie die Shopware-Integration funktioniert

Shopware 6 ist einer von Applosives neun fest integrierten Kanalintegrationen. Ihr ordnet eure internen Attribute (selling_price, brand, short_description, eigene Felder) einmal dem Shopware-Produktschema zu. Danach wird jede Änderung am Stammdatensatz eines Produkts erkannt und beim nächsten Sync korrekt formatiert an Shopware ausgeliefert.

Attribut- und Wertemapping. Euer internes Vokabular passt selten exakt zu dem, was Shopware erwartet - eine Größe, die bei euch als „M" gespeichert ist, muss im Shop vielleicht als „Medium" erscheinen, oder ein Status muss zwischen Boolean und numerischer Form konvertiert werden. Das Wertemapping übernimmt das pro Attribut, ohne eure Stammdaten anzufassen.

Eingebaute Transformationen. Preisformatierung, Brutto-Netto-Umrechnung (relevant für B2B- und B2C-Preisanzeige im DACH-Raum), Entfernen von HTML für reine Textfelder und Boolean-Konvertierungen laufen automatisch als Teil des Mappings mit.

Kollektionsregeln. Legt fest, welche Produkte bei Shopware erscheinen, über Regelbedingungen - Marke, Status, Taxonomie, Preisbereich, Attributwerte - kombiniert mit UND/ODER-Logik, sodass neue passende Produkte automatisch ohne manuellen Nachexport übernommen werden.

Vollständigkeit vor der Veröffentlichung. Applosive verfolgt die Vollständigkeit pro Sprache über euren gesamten Katalog - relevant, wenn euer Shopware-Shop mehrere Sprachmärkte bedient - sodass ihr genau wisst, was fehlt, bevor ein Listing live geht.

Eigenschaften, Varianten und Zusatzfelder

Shopware generiert Varianten aus Eigenschaften (Größe, Farbe, Material und so weiter) und führt separate Zusatzfelder für alles, was keine kundensichtbare Eigenschaft ist. Das bildet sich direkt auf Applosives Variantenmodell ab: legt die Eigenschaftsachse einmal fest, haltet gemeinsame Attribute wie Marke und Beschreibung über alle generierten Varianten synchron, und lasst Variantengruppenregeln eingehende Lieferanten-SKUs automatisch in die richtigen Sets gruppieren, statt sie Zeile für Zeile von Hand zuzuordnen.

Ob ein internes Attribut zu einer Shopware-Eigenschaft (und damit einer Variantenachse) oder zu einem Zusatzfeld wird, ist eine Mapping-Entscheidung pro Attribut - keine Frage, um die ihr eure Quelldaten umbauen müsst.

Sales Channels und B2B-Preisgestaltung

Shopwares Sales Channels - eine Installation, die mehrere Storefronts bedient, jede potenziell in einer anderen Sprache oder einem anderen Markt - sind genau das Szenario, für das Applosives Kanal- und Sprachmodell gebaut ist. Jeder Sales Channel kann ein eigener konfigurierter Export mit eigenem Feld-Mapping und eigener Sprache sein, ausgespielt aus demselben Stammkatalog statt als separate Feeds gepflegt.

Shopware 6 läuft häufig mit B2B-Kundengruppen und Netto-/Brutto-Preisanzeige nebeneinander - die Brutto-Netto-Umrechnung wird automatisch als Teil des Kanal-Mappings angewendet, und die Pricing-Engine berechnet Verkaufs-, UVP- und B2B-/Großhandelspreise aus dem Einkaufspreis mit Overrides auf Familien-, Lieferanten- oder Artikelebene - eine B2B-Preisstufe ist dann keine manuell gepflegte zweite Preisliste.

Braucht ihr ein PIM, wenn ihr schon Shopware habt?

Wenn ihr einen Sales Channel, in einer Sprache, mit überschaubarem Katalog betreibt, reicht Shopwares eigener Produkteditor wahrscheinlich aus - ein PIM würde ein Problem lösen, das ihr noch nicht habt.

Shopware wird überdurchschnittlich oft von Unternehmen gewählt, die von Anfang an mehr als das haben: mehrere Sales Channels, B2B-Kundengruppen mit Netto-/Brutto-Preisen, oder mehrsprachige Kataloge über DACH plus EU hinweg. Trifft das auf euch zu, beantwortet sich die Frage „brauchen wir das" meist schneller, als es bei einem einzelnen kleinen Shop der Fall wäre - die Lieferanten-Feeds und die Übersetzungsarbeit sind dann der eigentliche Engpass, nicht Shopware selbst.

Warum das für einen Shopware-Katalog besonders relevant ist

Shopware ist im DACH-E-Commerce verbreitet, oft zusammen mit mehrsprachigen Anforderungen und B2B-Preisstufen von Anfang an. Wenn euer Katalog aus Lieferanten-Feeds gespeist wird, konsistente Übersetzungen über Märkte hinweg braucht oder neben Shopware noch andere Kanäle bedient, wird das Synchronhalten von Hand schnell zur Daueraufgabe statt einer einmaligen Einrichtung.

Applosives automatisierter Lieferantenimport übernimmt eingehende Feeds nach Zeitplan und ordnet sie eurem Attributmodell zu, die Pricing-Engine berechnet Verkaufs-, UVP- und B2B-Preise automatisch aus dem Einkaufspreis, und derselbe Stammkatalog, der Shopware beliefert, kann gleichzeitig einen Marktplatz oder jeden anderen Kanal bedienen - keine separate Tabelle pro Zielsystem.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein PIM für Shopware? Ein PIM (Product Information Management System), das sich mit Shopware verbindet, verwaltet eure Produktdaten - Attribute, Preise, Varianten, Medien, Übersetzungen - an einem Ort und spielt sie dann an jeden eurer Shopware Sales Channels in dem Format aus, das er erwartet, inklusive Eigenschaften, Varianten und Zusatzfeldern. Es sitzt vor Shopware, statt es zu ersetzen.

Braucht ihr ein PIM, wenn ihr schon Shopware nutzt? Nicht zwingend. Ein einzelner Sales Channel mit überschaubarem, einsprachigem Katalog kommt meist gut mit Shopwares eigenen Werkzeugen aus. Es zahlt sich aus, sobald mehrere Sales Channels, B2B-Kundengruppen mit Netto-/Brutto-Preisen oder mehr als ein Sprachmarkt dazukommen.

Funktioniert das mit Shopwares B2B-Kundengruppen (Netto- vs. Brutto-Preise)? Ja. Die Brutto-Netto-Umrechnung wird automatisch als Teil des Kanal-Mappings angewendet, und die Pricing-Engine berechnet B2B-/Großhandelspreise neben Verbraucherpreisen aus demselben Einkaufspreis.

Kann Applosive mehrere Shopware Sales Channels verwalten? Ja - jeder Sales Channel kann als eigener Export mit eigenem Feld-Mapping und eigener Sprache konfiguriert werden, alle ausgespielt aus demselben Stammkatalog.

Weiterführende Inhalte

Shopware ist besonders verbreitet bei B2B-Distributoren und Multi-Market-Händlern im DACH-Raum. Seht euch an, wie Applosives Datenmodell konkret auf B2B-Vertrieb oder Einzelhandel zutrifft. Für den allgemeineren Fall, warum ein PIM für E-Commerce überhaupt zählt, siehe PIM für E-Commerce.

Tragt euch in die Warteliste ein, um als Erste euren Shopware-Shop an ein PIM anzubinden, das genau für dieses Problem gebaut ist.

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